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Das Mädchenbuch als Instrument der Sozialisation im Dritten Reich
Cód:
491_9783656417125
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben der „Pucki-Serie (zwischen 1935 und 1941 veröffentlicht ) von Magda Trott, erschienen in den 1930er Jahren weitere typische Mädchenbücher bzw. -serien, wie z. B. „Trotzkopf von Emmy von Rhoden oder „Nesthäckchen von Else Ury. Nachdem die Erziehung der Jugend als Mittel der nationalsozialistischen Herrschaftssi¬cherung begriffen und geplant wurde, bezog sich dieser Anspruch natürlich auch auf den gesamten Komplex Jugendliteratur, da der Staat das absolute Monopol auf alle Er¬ziehungssituationen beanspruchte. Bei der Jugend konnte man mit der (nationalsozialistischen) Erziehung gut ansetzen, da sie noch empfänglich für Inputs war. Die „Pucki-Reihe zeichnet im Laufe ihrer zwölf Bände das Bild einer perfekten Hausfrau und Mutter nach, die für alle potentiellen Leser(innen) als Vorbild dienen sollte.
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